Zum Hauptinhalt springen

Warenkorb

Während der Schwangerschaft wird Ihr Appetit natürlich zunehmen, da Sie nun für zwei Personen essen. Und zusätzlich zu den Gurkengläsern, die an Ihnen vorbeifliegen, nehmen Sie auch alle möglichen Kohlenhydrate zu sich. Kartoffeln, Nudeln, Brot und Reis sind allesamt kohlenhydratreiche Lebensmittel, die einen großen Teil der Ernährung eines durchschnittlichen Niederländers ausmachen. Diese Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Normalerweise ist das kein Problem; Ihr Körper kann das gut verkraften. Aber manchmal ist der Körper nicht in der Lage, den Zuckerspiegel in der richtigen Balance zu halten; dann lauert der Schwangerschaftsdiabetes. Wie das funktioniert, können Sie in diesem Blog nachlesen. 

Was ist Schwangerschaftsdiabetes?

Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Normalerweise produziert Ihr Körper zusätzliches Insulin. In der Schwangerschaft reagieren Sie jedoch weniger empfindlich auf diesen zuckerreduzierenden Stoff. In einem gut funktionierenden System würde Ihr Körper mehr Insulin produzieren, aber das ist nicht immer der Fall. Wenn der Körper während der Schwangerschaft nicht in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten, spricht man von Schwangerschaftsdiabetes. Mit dem Schwerpunkt auf SchwangerschaftDenn die Chancen stehen gut, dass Ihr Körper sie nach der Geburt wieder vollständig in den Griff bekommen hat.Diabetesverband der Niederlande).

Ist Schwangerschaftsdiabetes gefährlich?

Schwangerschaftsdiabetes birgt ebenso wie "normaler" Diabetes alle möglichen Risiken in sich. In diesem Fall sind die Risiken jedoch nicht nur für Sie, sondern auch für das Kind. Zunächst einmal: Bei einem Schwangerschaftsdiabetes haben sowohl Sie als auch Ihr Kind ein höheres Risiko, später an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr Baby während der Geburt zu groß ist, was zu weiteren Komplikationen und einem erhöhten Risiko von Tränen führen kann (Diabetes-Fonds). 

Ist Schwangerschaftsdiabetes häufig?

Die Zahlen zeigen, dass die Zahl der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes im Vergleich zu früher gestiegen ist. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass die Zahl der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes tatsächlich gestiegen ist. Dieses Wachstum ist teilweise auf eine bessere Forschung zurückzuführen. Ganz einfach, es werden heute mehr Frauen getestet. Auch das Durchschnittsalter, in dem Frauen heutzutage Kinder bekommen, spielt eine Rolle. Fast 20 Prozent der schwangeren Frauen im Alter zwischen 40 und 44 Jahren entwickeln Diabetes (Diabetesverband der Niederlande). 

Wie wird Schwangerschaftsdiabetes behandelt oder - besser noch - wie kann ich ihm vorbeugen?

Unser Motto - und hoffentlich auch Ihres - lautet stets: Vorbeugen ist besser als heilen. Und obwohl es vieles gibt, was Sie nicht kontrollieren können (denken Sie an die Familiengeschichte oder Diabetes), gibt es einige Dinge, die Sie beeinflussen können. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Sie vor der Schwangerschaft nicht übergewichtig sind. Auch eine gesunde Ernährung kann Wunder bewirken. Essen Sie keine "schnellen" Kohlenhydrate, sondern wählen Sie Produkte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln oder braunen Reis. Produkte mit "langsamen" Kohlenhydraten enthalten mehr Ballaststoffe, die Blutzuckerspitzen abmildern und für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen. Das Risiko, zwischen den Mahlzeiten ungesunde Snacks zu sich zu nehmen, wird verringert. Doppelter Gewinn (Diabetes-Fonds)! 

Wenn Sie einen Schwangerschaftsdiabetes entwickeln, besteht die Behandlung oft nur aus einer Diät und mehr Bewegung. Im Allgemeinen wird dies Ihre Werte wieder unter Kontrolle bringen. Wenn nicht, müssen Sie vorübergehend Insulin spritzen. Ihre Diabetes-Schwester oder Ihr Diätassistent wird Sie dabei selbstverständlich unterstützen (Diabetesverband der Niederlande).

 

Quellen

Diabetesverband der Niederlande. (s.d.). Schwangerschaftsdiabetes. Abgefragt von https://www.dvn.nl/wat-is-diabetes/andere-typen-diabetes/zwangerschapsdiabetes?gclid=Cj0KCQjwpreJBhDvARIsAF1_BU24FaPhFQEK-j3E2Gd0C62dI2JGMAUHXuwxZVi1Squ6qdKcS5zsqDMaAvUfEALw_wcB

Der Diabetes-Fonds. (s.d.). Schwangerschaftsdiabetes. Abgefragt von https://www.diabetesfonds.nl/over-diabetes/soorten-diabetes/zwangerschapsdiabetes?gclid=Cj0KCQjwpreJBhDvARIsAF1_BU1XxjzioPYrVsgXb5Kna2qpY-Wx8GIhrw-s23DB8tqP39IhZUW7jNIaAtR3EALw_wcB